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Drei Deutsche im Finale

Schwierigste Bedingungen, ein Schneesturm am Dachstein, teuflische Eisplatten – am Ende setzten sich drei deutsche Teams an die Spitze. Diese drei werden am Donnerstag um den Sieg kämpfen. Michael Noir Trawniczek

Schwierigste Bedingungen fanden die Teilnehmer der Planai Classic auf dem Prolog vor – die Strecke führte von Gröbming nach Schladming, wo das Feld von zahlreichen Fans empfangen wurde, und wieder retour, dazwischen ging es auch auf den Dachstein.

Dort herrschte ein Schneesturm, der so stark war, dass sogar der Betrieb der Dachstein-Seilbahn eingestellt wurde. Die Sicht war schwer beeinträchtigt. Ganz besonders jene des BMW-Teams mit Manfred Grunert und Stefan Grundhoff, denn die beiden Deutschen fuhren aufgrund eines technischen Gebrechens ganz ohne Scheinwerferlicht den Berg hinauf.

Die Temperaturen schwankten zwischen plus zwei und minus zwei Grad Celsius, daher tauchte schon einmal überraschend so manche Eisplatte auf – die Piloten mussten teuflisch Acht geben, um nicht von der Strecke zu rutschen.

Bei derart schwierigen Bedingungen passiert schon mal der eine oder andere Fehler. Nach der Dachstein-Prüfung lagen die Österreicher Albert Kröpfl und Gerhard Hierzer im Austin Mini Cooper S in Führung – doch ein Rechenfehler des Navigators kostete rund drei Sekunden. Selbst wenn man sich in der Folge wieder bis auf Rang 13 vorarbeiten konnte, die Siegchancen waren dahin…

Aber auch prominente Teilnehmer wie Ex-Weltmeister Björn Waldegard patzten bei den schwierigen Verhältnissen. Waldegard irrte sich im Zusammenhang mit einer Lichtschranke - und schon musste er einen „Tausender“ hinnehmen. 1000 Strafpunkte, 1000 Hundertstelsekunden also - in der Welt der Regularity-Piloten eine Ewigkeit…

Münzenmaier, Wohlenberg, Stegemann

Am Ende setzten sich drei deutsche Teams an die Spitze: Michael und Maximilian Münzenmaier im Opel Rallye Ascona aus dem Jahr 1971 führen mit einer Abweichung von 477 Hundertstelsekunden vom gebotenen 40 km/h-Schnitt.

Karsten Wohlenberg und Mike Höll im Mercedes-Benz 230 SL aus 1954 belegen mit 493 Strafpunkten Platz zwei.

Wolfgang und Barbara Stegemann im Alfa Romeo Giulia Sprint mit Baujahr 1963 belegen mit 528 Hundertstelsekunden Abweichung Rang drei.

Leidglich diese drei Teams haben eine realistische Chance auf den Sieg…

Veranstalter Helmut Zwickl bilanziert nach einem schwierigen ersten Tag: „Es wurde hervorragend gefahren, denn es gab keine Blechschäden, obwohl die Bedingungen wirklich besonders teuflisch waren.“

Quelle: www.planai-classic.at



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